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Mittelitalien - im Land des „dolce vita“ den Alltag vergessen

Ein Geheimtipp Ihrer Reiseleiterin Bettina Götte

Unser erstes Etappenziel ist Riva Del Garda. Allein der Anblick des Gardasees lässt Herzen höher schlagen – mit dem reizvollen Gegensatz von schier unendlicher Wasserfläche und hohen, schroffen Bergen.

Durch die Po-Ebene geht es am nächsten Tag in Richtung Süden. Hier liegt die Heimat vieler Köstlichkeiten, ohne die wir uns die italienische Küche gar nicht vorstellen können: Parmesankäse, Parmaschinken, Aceto Balsamico aus Modena oder Mortadella aus Bologna. Wir tauchen hinein in die Schlemmerwelt der Altstadtgässchen von Bologna und sehen uns natürlich auch die eindrucksvolle Basilika von San Petronio an – immerhin wollten die Bolognesen mit diesem Bauwerk einmal die Peterskirche in Rom ausstechen.

©Markus Bormann-Fotolia
©Markus Bormann-Fotolia

Weiter geht es durch die Emilia Romagna an die Adria. Am frühen Abend erreichen wir Pesaro. Die Geburtsstadt des Komponisten Rossini liegt in der Region Marken. Diese ist noch ein echter Geheimtipp! Unaufgeregte Schönheit fernab vom Massentourismus hatte den damaligen Kanzler Schröder mit seiner Familie zwei Jahre hintereinander nach Pesaro in den Sommerurlaub gelockt. Sein ganzes Personal war übrigens in unserem Hotel „Baia Flaminia“ untergebracht. Seit etwa 25 Jahren komme ich immer wieder nach Pesaro. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten dort wohnen. Eine Stadt, direkt am Meer, mit bemerkenswerten Kunstschätzen und einer schönen Fußgängerzone. Die in den Hügeln herrlich gelegene Stadt Urbino ist eine Perle der Renaissance. Architektur und Malerei gediehen einst prächtig am Hofe des legendären Federico da Montefeltro. Der Geburtsort von Raffael und Bramante lockt aber auch mit ursprünglichen Gaumenfreuden wie dem lokalen Casciotta-Käse.

Impressionen aus den Marken
Pesaro - Monte San Bartolo
© Buffy 1982-Fotolia
Pesaro - Monte San Bartolo © Buffy 1982-Fotolia
Urbino - Palazzo Ducale
©olgakostenko-Fotolia
Urbino - Palazzo Ducale ©olgakostenko-Fotolia

Es ist die Zeit des Erntens und der Geruch von frischem Most und Pilzen begleitet uns. Die Marken können stolz sein auf wahre „Markenprodukte“ wie ihre köstlichen Trüffel. Dem Geheimnis der kostbaren Knolle auf die Spur zu kommen, ist vor Ort ein eindrucksvolles Erlebnis. Den charakteristischen Duft werden Sie nie wieder vergessen. Im November werden auch die Oliven geerntet und mit etwas Glück können wir schon das erste frische Öl der Saison verkosten. Das besondere Mikroklima so nahe am Meer beschert eine exzellente Qualität, von der wir uns direkt beim Erzeuger ein Bild machen können.

Etwas weiter südlich in den Marken liegt der beliebte Wallfahrtsort Loreto. Auf dem Weg dorthin sehen wir die Conero-Halbinsel, die übrigens die Heimat eines hervorragenden Rotweins ist. Volksfrömmigkeit und bedeutende Kunst wetteifern in Loreto um unsere Aufmerksamkeit. Wer hätte dort oben auf dem Hügel schon einen venezianischen Tizian-Konkurrenten vermutet? Tatsächlich hat Lorenzo Lotto in Loreto seinen Lebensabend verbracht. Eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre strahlt das sogenannte Heilige Haus aus. Lassen Sie sich die Legende erzählen!

Die Marken sind nicht nur durch Kunst, schöne Landschaften und Delikatessen geprägt, sondern auch durch eine enorme Produktion an Markenprodukten, die für das „Made in Italy“ ganz allgemein stehen. Nicht weit von Loreto liegt etwas versteckt ein Zentrum des Fabrikverkaufs, in dem die Einheimischen vergleichsweise günstig Lederwaren und Modeschnäppchen erwerben – da mischen wir uns einfach einmal darunter.

Impressionen aus den Marken
Trüffel (© Silvano De Marchi-Fotolia)
Trüffel (© Silvano De Marchi-Fotolia)
Ravenna - Mosaik
Ravenna - Mosaik

Auf unserem Weg nach Norden besuchen wir Ravenna. Diese Stadt sollte jeder einmal gesehen haben! Sie hatte ihre große Zeit, als das weströmische Reich zerbrach und stellt das kulturelle Bindeglied zwischen Antike und Mittelalter dar. Die bunt glitzernden Mosaiken haben eine Ausstrahlung, die niemanden unberührt lässt, vor allem um die Jahreszeit, in der nicht mehr die drängelnden Massen unterwegs sind. Auch wenn es schon Jahrzehnte her ist, nie vergesse ich, wie ich zum ersten Mal gebannt war von der geradezu jenseitigen Atmosphäre im Mausoleum der schicksalsgeplagten Galla Placidia.

Am Abend erreichen wir Trient, die Konzilsstadt. Ein Tipp für einen kleinen Absacker nach dem Abendessen: in den zahlreichen Lokalen der Fußgängerzone schenkt man den lokalen Spumante aus, der sich umstandslos in unsere „Qualitätsroute“ einfügt.

Gönnen Sie sich etwas richtig Schönes, erspüren Sie auf noch nicht ausgetretenen Pfaden die italienische Lebensart und kommen Sie mit auf eine Reise für Kenner und Genießer, ich freue mich auf Sie!

Herzlichst,

Bettina Götte

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