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Große China Rundreise - Teil 3

Shanghai, Suzhou & Tongli

Shanghai ist die letzte Station unserer Rundreise. Auch wenn man entgegen mancher Gerüchte die Große Mauer nicht aus dem Weltall erkennen kann – Shanghai kann man gar nicht übersehen, wenn man die Erde von oben betrachtet. Die riesige Metropole verkörpert das moderne China. Es handelt sich um eine Stadt der Taten, alles geht hier rasant zu. Und hoch! Wolkenkratzer soweit das Auge reicht. Unser Reiseleiter Wang ist ein echter Deutschland-Fan, dennoch versäumt er es nicht zu erwähnen, dass es eine große Ehre für jede Chinesin ist einen Mann aus Shanghai zu heiraten. Mit ihm erkunden wir die Stadt. Zuerst sehen wir die Altstadt, die inmitten der unzähligen Hochhäuser fast unwirklich scheint. Man hat hier den direkten Vergleich zwischen Tradition und Moderne. Außerdem lernen wir im Yu-Garten einiges über asiatischen Gartenbau. Dieser bildet mit seinen schattigen Nischen und Fischteichen einen Kontrast zur pulsierenden Weltstadt. Im Anschluss besuchen wir ganz in der Nähe eine traditionell chinesische Teezeremonie. Die Tees können bis zu sieben Mal aufgebrüht werden und zu besonderen Anlässen serviert man Teeblumen. Hierbei handelt es sich um zu Blüten gebundene Blätter unterschiedlicher Teesorten, die sich im heißen Wasser entfalten und "aufblühen". 

Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt haben, besuchen wir den Jadebuddah-Tempel. Wie der Name des Tempels vermuten lässt, befindet sich hier ein gigantischer 1,90 Meter hoher Buddah aus blassgrüner Jade. Fotografieren ist hier leider verboten. Wir müssen auch schon weiter, denn eines der größten Highlights Shanghais erwartet uns: Der Bund. Es handelt sich hierbei um die Uferpromenade aus der Kolonialzeit, wo sich die bedeutendsten Hotels, Banken und Warenhäuser der Stadt angesiedelt haben. Gegenüber liegt die Skyline von Pudong - hier stehen die allerhöchsten Wolkenkratzer der Stadt. Wir spazieren am Bund entlang und lassen den Gegensatz zwischen den Art-déco-Häusern und neoklassizistischen Bauten auf der einen Seite und der futuristischen Geometrie der Skyline auf der anderen Seite auf uns wirken. Den Nachmittag verbringen wir in den engen, bunten Gassen Tianzifangs. Zahlreiche Bars, Cafés, Bistros und kleine Boutiquen sowie Kunstgalerien reihen sich aneinander und für jeden Geschmack findet sich die richtige Erfrischung. Eine abendliche Bootsfahrt entlang der bunt beleuchteten Skyline Shanghais bildet einen eindrucksvollen Abschluss für einen Tag voller verschiedenster Impressionen.  

Impressionen von Shanghai

Am vorletzten Tag unserer Rundreise ist unser Ausflugsprogramm etwas ruhiger gestaltet. Wir verlassen Shanghai für einen Besuch Suzhous. Die Stadt ist vom legendären Kaiserkanal durchzogen und berühmt für die wunderschönen Gartenanlagen. Wir besuchen den Garten des Meisters der Netze, ein wenig überlaufener und sehr gut erhaltener Garten aus dem 12 Jahrhundert. Der flächenmässig kleinste Garten Suzhous erweckt durch ein Labyrinth an geschickt angelegten Höfen, die Illusion einer weit größeren Fläche. Neben den Gärten ist Suzhou auch für die Qualität seiner Seidenstoffe weit über die Provinzgrenzen hinaus bekannt. In einer Seidenspinnerei erläutert man uns eindrucksvoll die Fertigungsprozesse von der Pflanze bis zum edlen Stoff. 

Den Nachmittag verbringen wir im malerischen Wasserdorf Tongli. Tongli ist durch 15 Flüsse geteilt und von 5 Seen umgeben und zählt zu den schönsten Wasserstädten. Bei einer Bootsfahrt durch die Kanäle und unter den zahlreichen Brücken hindurch erleben wir die Stadt aus einer interessanten Perspektive.  

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Impressionen von Suzhou & Tongli

Der letzte Abend steht allen Gästen zur freien Verfügung. Unser Hotel in Shanghai liegt direkt an der lebhaften Haupteinkaufsstraße - der Nanjing Road. Wer es an den Tagen zuvor noch nicht geschafft hat, macht sich jetzt auf ebendiese zu erkunden. Außerdem liegt gegenüber des Hotels ein Garten, in dem sich am Abend viele chinesische Senioren zum Singen und Tanzen treffen. Kai nennt das liebevoll "Opa-Oma-Disco".  

Für mich geht es mit einer kleinen Gruppe inklusive Kai ins Hofbräuhaus. Ja, Sie haben richtig gelesen: Hofbräuhaus Shanghai. Wir haben einen sehr witzigen Abend, an dem Kai, die in ihrem Studium so viel über Deutschland gelernt hat, zum ersten Mal auch typisch deutsche Gerichte probiert. Und nach 14 Tagen mit original chinesischen Spezialitäten ist eine Portion Käsespätzle auf jeden Fall erlaubt – vor allem wenn sie von einer freundlichen Chinesin im Dirndl serviert wird. 

Am nächsten Tag heißt es dann auch schon Abschied nehmen. Dies funktioniert ganz prima vom Jin Mao Tower aus. Das dritthöchste Gebäude Shanghais bietet uns vom 88. Stock auf 340 Metern Höhe einen herrlichen Blick über die Stadt. Und nachdem wir ganz weit oben waren, müssen wir eine andere Superlative testen: Mit dem Transrapid verlassen wir Shanghai mit 430 km/h in Richtung Flughafen – ein standesgemäßer Abschied von dieser verrückten Stadt. 

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China - Blick von Jin Mao Tower auf Shanghai

Mein Fazit:

Das waren also 14 Tage Rundreise durch das Reich der Mitte. Ich glaube wir haben mit vielen Vorurteilen aufgeräumt, viele allerdings wurden auch bestätigt. Interessant war auf jeden Fall, dass wir hier durch unser Äußeres aufgefallen sind und eigentlich überall "etwas Besonderes" waren. Ganz besonders freut hat mich, dass die gesamte Gruppe immer alles mit uns gemeinsam probiert hat und wir somit eine fremde Kultur auf vielfältigste Art und Weise kennenlernen durften. Wir haben China gesehen, gehört, gerochen und geschmeckt... Haben es in den schnellsten Zügen und den wackeligsten Rikschas erkundet; zu Wasser, zu Land und in der Luft große Strecken zurückgelegt. Wir kennen nun alte Tempelanlagen und Gärten sowie hochmoderne Wolkenkratzer. Wir haben die Mauer bestiegen und ganz sicher werden wir ein glückliches, langes Leben haben, denn nirgendwo auf der Welt wünscht man sich dies so häufig wie in China! 

Herzlichst,

Lena Grimm

Wenden Sie sich gerne an mich, wenn Sie Fragen zu der China-Reise haben!

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