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Große China Rundreise - Teil 2

Xi’an, Terrakotta Armee & Yangtse-Kreuzfahrt

In und um Peking sind nun also die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf unserer Liste abgehakt. Es ist an der Zeit weiterzuziehen. Und so besteigen wir am Morgen des vierten Tages einen Hochgeschwindigkeits-Zug und treten so die nächste Etappe unserer Rundreise an. Mit über 300 km/h fahren wir nach Xi’an. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung, nehmen wir den Bus ins Zentrum der Stadt. Wir schmunzeln alle, als unsere Reiseleiterin, deren Name sich für uns genau anhört wie der Name, der Stadt in der wir gerade angekommen sind, meint wir seien in einer kleinen Stadt mit „nur“ 8,5 Mio. Einwohnern. Sicher, im Vergleich zu Peking mit über 21 Mio. Einwohner doch etwas kleiner – für deutsche Verhältnisse handelt es sich hier aber um eine Großstadt. Xi’an bildete den Anfangs- und Endpunkt der Seidenstraße und hat aus diesem Grund noch heute eine bunt gemischte multikulturelle Bevölkerung. Ein Schmelztiegel von Kulturen und Religionen. Um genau dies hautnah zu erleben führt unser erster Weg ins Muslimische Viertel. Durch enge, belebte Gassen und vorbei an zahlreichen Straßenständen, wo alle erdenklichen exotischen Speisen angepriesen werden, gelangen wir zur Großen Moschee. Hier erleben wir einen unglaublich ruhigen Platz inmitten des geschäftigen Treibens im Viertel, das die Moschee umgibt. Außerdem erleben wir hier eine interessante Mischung aus chinesischem Baustil und arabischen Elementen.

Impressionen vom Muslimischen Viertel

In unserer Freizeit haben wir die Möglichkeit den Trommelturm und den Glockenturm zu sehen. Das anschließende Abendessen ist für viele von uns ein Abendteuer. Wir nehmen in einem Restaurant im muslimischen Viertel Platz und die Spezialitäten der Stadt werden uns serviert. Dazu gehört eine deftige Suppe mit Rindfleisch, Gemüse und Glasnudeln. Außerdem gibt es Fleischspieße, kleine Hamburger und Nudeln mit Sesamsoße, die man hier kalt isst. Als Dessert wird Joghurt gereicht. Durch das bunte Treiben des Viertels führt unser Weg zurück zum Bus und ins Hotel. 

Impressionen vom Nachtmarkt & Spezialitätenessen

Am nächsten Morgen erwartet uns ein weiterer Höhepunkt der Reise. Außerhalb der Stadtgrenzen Xi’an einer der berühmtesten archäologischen Funde der Welt: die Terrakotta Armee. Diese ehemals unterirdisch liegende Armee aus tausenden lebensgroßen Terrakottafiguren bietet uns einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte Chinas. 1974 durch Zufall entdeckt, beschäftigt sie noch heute zahlreiche Archäologen, denn die Ausgrabungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Faszinierend ist, dass jede Figur individuell gestaltet ist und es kein Gesicht doppelt gibt. 

Impressionen von der Terrakotta Armee

Am Nachmittag besteigen wir die vollkommen erhaltene und restaurierte Stadtmauer Xi‘ans. Sie umfasste einst die ganze Stadt. Heute umringt sie noch ein Siebtel und man könnte darauf, wenn genügend Zeit ist, bequem zu Fuß die ganze Innenstadt umrunden. Für uns allerdings geht es mit dem Bus weiter zur kleinen Wildganspagode. Wir genießen ein bisschen Freizeit im Park, der die Pagode umgibt und werden anschließend zum Kalligraphie-Kurs erwartet. 

Das heutige Abendessen nehmen wir in Form eines Maultaschen-Banketts ein. Eine Vielzahl kleiner Teigtaschen wird gereicht, deren Form immer der Füllung entspricht. Maultaschen in Fischform enthalten eine Fischfüllung, Maultaschen in Form eines Hühnchens sind mit Hühnchen gefüllt. Maultaschen in Form einer Maus... ok, das war ein Spaß, den ich mir bei unserer ständigen Reiseleiterin Kai abgekuckt habe. Ich muss noch heute schmunzeln, wenn ich daran denke, wie sehr wir über ihre Witze lachen konnten und wie sehr sie sich wiederum darüber freuen konnte uns erheitert zu haben. Beschlossen wird der eindrucksvolle Tag mit einer Folklore-Tanz-Show mit bunten Kostümen, chinesischer Musik und traditionellen Tänzen aus den verschiedenen Abschnitten der kaiserlichen Dynastien. 

Impressionen von Xi'an

Nach zwei Nächten in Xi’an nehmen wir einen unglaublich frühen Flug nach Chonquing. Hierbei handelt es sich um die größte Stadt der Welt. Am Vormittag haben wir bei einem Spaziergang im Eling Park erstmals nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Die Pandas im Zoo können wir dann aber wieder trockenen Fußes bestaunen. Hier kommt man den friedvollen, fast menschlich anmutenden Geschöpfen besonders nahe und kann beobachten wie sie unablässig Bambus futtern.  

Den Nachmittag verbringen wir mit einem Spaziergang durch die Gassen der Altstadt. Hier gibt es unzählige kleine Marktstände mit Lebensmitteln, Süßigkeiten und Souvenirs. Beim Nachmittagskaffee werden wir, wie schon so oft in den vergangenen Tagen, mehr oder weniger unfreiwillig zum Fotomotiv der vorbeieilenden Chinesen. Wir lächeln nett, denn man hat sich schon fast daran gewöhnt.  

Das Klima in Chonquing ist oft sehr feucht und in den Wintern nasskalt. Aus diesem Grund wärmen sich die Einheimischen gerne mit stark gewürzten, scharfen Speisen von innen auf. Zu den schärfsten Gerichten Chinas gehört die lokale Spezialität Hotpot. Hierbei wird eine Vielzahl von rohen Zutaten wie Gemüse, Fleisch oder Nudeln in einen Topf gefüllt mit sehr scharfer Brühe geworfen und wenn alles fertig ist in noch schärfere Soße gedippt. Für uns gibt es eine Touristenversion mit milder Gemüsebrühe. 

Panda Tier Kultur Zoo China
© Rebecca Reber
Impressionen von Chongquing

Am Abend heißt es dann  „Leinen los“. Wir wechseln erneut die Perspektive auf das riesengroße Land, das wir bereisen und gehen an Bord der Vicoria Selina, um unsere Yangtse-Kreuzfahrt zu beginnen. Für die kommenden drei Nächte beziehen wir ein schwimmendes Hotel und genießen die Vorzüge einer entspannten Kreuzfahrt. 

Der Yangste ist der weltweit drittlängste Fluss und wurde mit dem bekannten Drei-Schluchten-Staudamm künstlich aufgestaut. Die Auswirkungen des Staudamms mögen umstritten sein. Die Landschaft die links und rechts an uns vorbeizieht während wir die Vorzüge des Kreuzfahrtschiffes genießen ist jedoch beeindruckend. 

Auf dem Schiff haben wir die Vormittage frei und unternehmen am Nachmittag Ausflüge entlang des Flusses. Nachdem inzwischen gut die Hälfte unserer Rundreise hinter uns liegt, tut ein klein wenig Ruhe ganz gut. An Bord wird die Freizeit mit interessanten Vorträgen zum Fluss selbst oder zur traditionellen chinesischen Medizin kurzweilig gestaltet. Außerdem findet an den Abenden Unterhaltungsprogramm in der Bar des Schiffes statt. Alle wichtigen Durchsagen an Bord werden in Chinesisch und Englisch von der Kreuzfahrtleitung vorgenommen. Eigens für uns macht Kai alle Durchsagen auch auf Deutsch. Ihr Markenzeichen, das unverkennbare „Dingdong“, mit dem sie immer auf sich aufmerksam macht, darf hierbei nicht fehlen.  

Am zweiten Vormittag an Bord erwartet uns das Highlight der Kreuzfahrt: Wir durchfahren die ersten beiden Schluchten. Die Qutang-Schlucht ist mit 8 km die kürzeste und gleichzeitig auch die engste der drei Schluchten. An beiden Seiten des Flusses ragen steile Felswände und bizarr anmutende Klippen in die Höhe. Später fahren wir unter einer grellroten Brücke hindurch in die Wu-Schlucht, auch Hexen-Schlucht genannt. Die zwölf markanten Gipfel, die zu beiden Seiten empor ragen, sind von vielen Legenden umrankt. An einer Stelle passieren wir die „Spitze der Göttin“. „Wer sie zu sehen bekommt, hat lebenslang Glück“, wird uns durch die Lautsprecher erklärt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Minikreuzfahrt auf einem Seitenarm des Yangste – dem Göttinnenstrom. Mit kleinen Booten fahren wir durch die engen Schluchten und erfahren von einer Reiseleiterin viel über das Leben der Menschen die hier tatsächlich wohnen. Bei einem abschließenden Folkloreprogramm lassen wir uns von der Heiterkeit der Einheimischen anstecken. Anschließend fahren wir zurück zur Viktoria Selina wo am Abend das Captains Dinner auf uns wartet. 

Der dritte Tag der Kreuzfahrt steht voll und ganz im Zeichen des 3-Schluchten-Staudamms. Wir stehen unglaublich früh auf, um in ein kleineres Schiff umzusteigen. Mit diesem sollen wir mit Hilfe einer Art "Fahrstuhl" die Staustufe überwinden. Ausgerechnet an diesem Tag kommt es zu technischen Problemen und wir müssen einige Zeit warten bis wir diese Attraktion genießen können. Anschließend machen wir einen kleinen Ausflug in Bussen, um mehr über den Staudamm zu erfahren und von einem Aussichtspunkt aus Bilder davon zu machen. 

Impressionen von der Yangste-Kreuzfahrt

Am Nachmittag des zehnten Tages unserer Rundreise besteigen wir einen Bus, der uns nach Wuhan bringt. Dort angekommen sind wir zugegeben etwas erschöpft von dem langen Tag und der Busfahrt. Nach dem Abendessen ist für die meisten der Tag beendet, denn am nächsten Tag geht es für uns direkt wieder weiter. Man freut sich in Wuhan über die Gäste, die so eine weite Anreise hatten und hier werden wir um ein Erinnerungsfoto für die örtliche Agentur gebeten. Dieses nehmen wir vor dem Wuhan-Museum auf. Anschließend fahren wir weiter zum buddhistischen Guiyuan Tempel, wo jeder gleich am Eingang Räucherstäbchen bekommt und anzünden darf. Wir erfahren viel über den Buddhismus und am Ende der Führung durch den Tempel betreten wir die Halle der Arhats, eine Halle mit über 500 Buddhas. Nach dem Mittagessen in Wuhan setzen wir unsere Rundreise in einem Hochgeschwindigkeitszug in Richtung Shanghai fort, das wir am späten Abend erreichen. 

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Lena Grimm

Reisebegleitung dieser Reise

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